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In diesem Blog möchte ich meine persönlichen Erfahrungen auf meinem Weg als Hexe mit anderen Teilen. Unter anderem schreibe ich über Erfahrungen und Meinungen und werde ehrlich mit allen Themen umgehen. Ich hoffe ihr habt Spaß! Eure Bella

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Ein paar Gedanken zur Magie

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Ich folge dem Weg der Mutter, so würde ich es zumindest bezeichnen. Jetzt stellt sich wahrscheinlich die Frage, wer diese besagte Mutter ist.

Sie ist die Urgöttin, sie ist alles. Aus ihr entstanden wir, auf ihr Leben wir, mit ihr leben wir. Sie ist allgegenwärtig. Sie ist der Baum, der Regen und der Mond. Sie hält alles im Gleichgewicht, sie ist sowohl Leben als auch Tod. Aus ihr entspringt die Dreifaltigkeit, die in so vielen Religionen zu finden ist. Sie ist eine junge Frau, eine Mutter und eine Greisin. Sie steht für alles Vergängliche, sie steht für den Kreislauf des Lebens und der Natur. Sie steht für die wahre Weiblichkeit, aus der alles Leben entspringt, und die Freiheit, die vor allem ihren Töchtern zusteht. Sie ist Energie.

Die ersten Menschen beteten zu ihr und bis heute ist sie nicht vergessen.

Wir, die ihren Weg gehen, sind ihre Kinder. Wir versuchen im Einklang mit uns und der Natur zu leben. Das ist allerdings schwerer als es klingt. Wir haben verlernt uns mit unserem Selbst zu beschäftigen und der Weg zurück zu sich selbst ist steinig. Ohne Tränen ist dies nicht zu schaffen. Die Gesellschaft lässt nicht zu, dass man Schwäche zeigt, wie sie es nennen. Man muss funktionieren, wie ein winziges Zahnrad des Systems. Sich bewusst zu werden, was das wirklich bedeutet und dass wir wider unserer Natur handeln, ist einer der ersten Schritte auf diesem Weg.

Man versucht mehr auf die Umwelt und seine Gesundheit zu achten, allerdings ist auch dies manchmal eine Herausforderung. Die alten Denkmuster und der menschliche Egoismus können da gelegentlich im Weg stehen. Jedoch lebt man bewusster, man genießt die Momente auf eine intensivere Art und Weise, so zumindest mein Empfinden. Die Prioritäten und Wertvorstellungen verschieben sich, man legt mehr Wert auf andere Dinge.

Aber kommen wir zurück zu ihren Kindern, welche sich häufig selbst als Hexen, Druiden, Schamanen, Wiccas, Paganen oder ähnliches bezeichnen. Sie verstehen Zusammenhänge, bei weitem nicht alle, aber mehr als der Durchschnittsmensch. Sie sehen das Leben anders, legen wert auf das oben genannte Gleichgewicht und arbeiten mit Magie.

Aber was ist Magie? Dies wird von vielen anders definiert. Für mich ist es ist das Arbeiten mit Dingen, die wissenschaftlich noch nicht erforscht sind. Damals, in den dunklen Zeiten, in denen meine Schwestern und Brüder verfolgt wurden, wurde schon Medizin als Magie bzw. Hexerei betitelt. Die Angst vor dem Unbekannten ist eine der ältesten Ängste der Menschheit. Heute ist es eine anerkannte Wissenschaft. Es lassen sich viele Beispiele finden und noch klarer wird sein, dass wir noch nicht alles erforschen und erfassen konnten. Die Magie von heute wird die Wissenschaft von morgen sein. Magie ist für mich also das, was die Menschen momentan nicht nachweisen und erklären können.

In meinen Augen kann jeder Mensch Magie wirken, da es sich nur um Gesetzmäßigkeiten der Natur und der Welt handelt. Es gibt keine Art Menschenrasse, denen irgendwelche Fähigkeiten in die Wiege gelegt wurden. Jene, die das behaupten, halte ich für Wichtigtuer.

Ich glaube an eine Verbundenheit mit allem was auf dieser Erde und darüber hinaus existiert, eine energetische Verbundenheit. Es ist ein unendlicher Kreislauf. Wir könnten es wahrnehmen, allerdings funktioniert unser Gehirn wie ein Trichter, der von Generation zu Generation kleiner zu werden scheint. Wir nehmen weniger wahr und konzentrieren uns zu stark auf uns. Wir glauben alleine zu sein, ein Individuum zwischen vielen. Dabei sind wir eins, wir sind verbunden und tauschen kontinuierlich Energien aus. Dass wir mehr können, als wir glauben, merken wir, wenn uns zum Beispiel jemand fremdes anschaut. Wir spüren dies, drehen und intuitiv um und schauen der Person direkt in die Augen. Doch wie kann das sein, wenn wir unsere Augen doch vorne haben und die Person so weit wegsteht, dass wir sie auch nicht mit unseren anderen anerkannten Sinnen spüren können?

Es gibt sogar Experimente, die zeigen, dass sich die Gehirnaktivität verändert, wenn man durch eine Kamera beobachtet wird. Man kann es also selbst dann wahrnehmen, zumindest unser Gehirn.

 

Doch wieso kann unser Gehirn Dinge wahrnehmen, die nur manchmal bewusst bei uns ankommen?

Es ist kein Geheimnis, dass unser Gehirn Informationen filtert, es filtert Geräusche, Bilder, Erinnerungen und vieles mehr. Wenn wir uns auf etwas nicht konzentrieren, kann es komplett aus unserer Wahrnehmung verschwinden. So ist es auch mit den „übernatürlichen Wahrnehmungen“.

Man kann es allerdings mit viel Geduld und Ausdauer wieder lernen. Hier spielt das Unterbewusstsein eine große Rolle. Es wird gegen uns genutzt und funktioniert in diesem Fall wie ein selbsterfüllender Fluch. Von klein auf wird uns eingeredet, dass wir etwas nicht können oder das es Dinge nicht gibt. Wir beginnen es zu glauben, es wird zu unserer Wahrheit. Als Kind sind wir offen und unschuldig, wir nehmen so viel mehr wahr. Doch wir verschließen uns mit dem Alter, der Fluch erfüllt sich und wir fühlen diese Leere. Wir spüren, dass etwas fehlt oder einfach, dass wir mehr können. Grade Frauen sind sehr sensibel für so etwas.

Auch hier wird das Umdenken angestrebt, um das eigene Unterbewusstsein für seinen Vorteil zu nutzen. Das Ziel ist mehr wahrzunehmen und sich weiterzuentwickeln.

Eure Laura

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